Seiteninhalt

Übersicht A-Z

Hier finden Sie eine Übersicht häufig verwendeter Schlagworte in alphabetischer Reihenfolge.

Die Ausführungen zu den einzelnen Themen sollen Ihnen einen ersten Überblick verschaffen, ersetzten jedoch nicht die Beratung in den Migrationsberatungsstellen und bei den zuständigen Behörden.

Aufenthaltstitel

Informationen zu den unterschiedlichen Aufenthaltstiteln sowie zum Asylbewerberleistungsgesetz finden Sie auf der Seite des Kreises Schleswig-Flensburg.

Beauftragter für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen

Der derzeitige Flüchtlingsbeauftragte des Landes SH ist Sefan Schmidt. Bekannt geworden ist er als Kapitän der "Cap Anamur", mit der er Schiffbrüchige gerettet hat und dafür wegen Schlepperei angeklagt wurde.

Der Referent des Flüchtlingsbeauftragten ist Torsten Döhring.

Die Aufgaben dieser Dienststelle sind

Beratungstätigkeiten

Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitwirkung an Rechtssetzungsverfahren

Stellungnahme zu politischen Konzepten und Programmen

Kooperationen, Veranstaltungen

Telefon: 0431 988 1291
Fax: 0431 988 1293
E-Mail schreiben
Webseite besuchen
Hinweis: Geschäftszeiten montags bis freitags, 9:00 bis 15:00 Uhr und nach besonderer Vereinbarung
Nachricht schreiben
Adresse exportieren

 

Bildungs- und Teilhabepaket

Wer wird unterstützt?

Aus dem Bildungs- und Teilhabepaket werden unterstützt:

  • Familien, die Arbeitslosengeld II beziehen
  • Familien, die Leistungen nach dem SGB XII beziehen
  • Familien, die Wohngeld oder Kindergeldzuschlag erhalten
  • Familien, die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen.

Was wird unterstützt?

  • eintägige Ausflüge der Schule/der Kindertageseinrichtung
  • mehrtägige Klassenfahrten / Kindertageseinrichtungsfahrten
  • Ausstattung mit persönlichem Schulbedarf
  • Schülerbeförderungskosten in Höhe einer Monatsfahrkarte für den ÖPNV nach Vollendung der Schulpflicht
  • notwendige Lernförderung zusätzlich zum schulischen Angebot
  • gemeinschaftliches Mittagessen in der Schule oder in der Kindertageseinrichtung (Eigenanteil 1,00 Euro)
  • Bedarfe zur Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in Höhe von monatlich 10,00€ (Vereinsbeiträge, Musikunterricht, Ferienpassaktivitäten, Schwimmkurs, Babyschwimmen, Kurse in der Ganztagsschule u.a.)

Wer unterstützt Sie bei der Antragstellung?

  • die Leitung Ihrer Kindertagesstätte
  • die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer
  • das zuständige Sozialzentrum
  • Anbieter wie z.B. Sportvereine, Musikschulen etc.

Bei weitergehenden Fragen stehen Ihnen folgende Ansprechpartner zur Verfügung:

Telefon: 04609 900-350
Fax: 04609 900-370
Adresse exportieren
Telefon: 0461 16844-0
Fax: 0461 16844-80
Adresse exportieren
Telefon: 04608 9720-0
Fax: 04608 9720-30
Adresse exportieren
Telefon: 04642 9245-0
Fax: 04642 9245-55
Adresse exportieren
Telefon: 04624 4571-0
Fax: 04624 4571-20
Adresse exportieren
Telefon: 04621 4813-0
Fax: 04621 4813-299
Adresse exportieren
Telefon: 04621 3064-0
Fax: 04621 3064-70
Adresse exportieren

Weitere Informationen sowie den Antrag finden Sie auf der Seite des Kreises unter http://www.schleswig-flensburg.de.

Bildung und Teilhabe deutsch (PDF, 525 KB)

Bildung und Teilhabe persisch (PDF, 576 KB)

Bildung und Teilhabe kurdisch-kurmanci (PDF, 617 KB)

Bildung und Teilhabe kurdisch-sorani (PDF, 562 KB)

Bundesfreiwilligendienst

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) steht Frauen und Männern jeder Altersgruppe nach Beendigung der Vollzeitschulpflicht offen. Wie bei den Jugendfreiwilligendiensten beträgt die Dauer in der Regel zwölf Monate. Möglich sind aber auch andere Laufzeiten zwischen sechs und 24 Monaten. Der Dienst ist in Vollzeit zu leisten; ab Vollendung des 27sten Lebensjahres besteht die Möglichkeit der Teilzeit. Absolventinnen und Absolventen des BFDs haben einen Anspruch auf 25 Seminartage im Jahr, davon entfallen fünf Tage auf ein Seminar zur politischen Bildung. Absolventinnen und Absolventen ab 27 Jahre nehmen an den Seminaren in angemessenem Umfang teil.

Die Einsatzfelder umfassen neben Stellen im sozialen Bereich und im Umweltschutz auch die Bereiche Kultur, Bildung, Zivil- und Katastrophenschutz sowie Sport und Integration.

Auf der Seite des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

In Schleswig-Holstein gibt es eine Beratungsstelle beim Diakonischen Werk Schleswig-Holstein:

Telefon: 04331/ 593- 128
Mobil: 0172-5415246
E-Mail schreiben
Webseite besuchen
Nachricht schreiben
Adresse exportieren

Die Aufnahme des Bundesfreiwilligendienst ist für Geflüchtete möglich; die o.g. Stelle kann Sie hierüber ausführlich informieren und unterstützt bei der Suche nach Arbeitsstellen und den Formalien. Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFZA) ist die zuständige Stelle, die über die Gültigkeit von BFD-Vereinbarungen entscheidet. Die Zentralstellen fungieren hier als Service- und Vorprüfungsstelle gegenüber den Einsatzstellen.

Der Bund finanziert bis zum 31. Dezember 2018 bis zu 10 000 zusätzliche Plätze im Bundesfreiwilligendienst. Damit soll den vielen Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe unter die Arme gegriffen werden. Die zusätzlichen BFD-Plätze stehen außer für deutsche Freiwillige auch für Asylberechtigte, Personen mit internationalem Schutz nach der Richtlinie 2011/95/EU und Asylbewerberinnen und Asylbewerbern, bei denen ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist, offen. Bei einem BFD-Einsatz von Flüchtlingen sind bei Bedarf Intensivsprachkurse von 4 Wochen zu Dienstbeginn vorgesehen sowie einsatzbegleitende Maßnahmen zur Erlangung bzw. Verbesserung deutscher Sprachkenntnisse möglich.

Nachfolgend das Merkblatt vom zuständigen BAFZA:

Merkblatt_BFD_Fluchtlinge (PDF, 36 KB, 04.02.2017)

Weitere Informationen direkt auf der Seite des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFZA)

 

Familienzentren im Kreis Schleswig-Flensburg

Am 01.01.2013 startete das Modellprojekt „Familienzentren im Kreis Schleswig-Flensburg“.

Im Rahmen der Ergebnisse des Familienberichtes ist deutlich geworden, dass es in den jeweiligen Gemeinden, Ämtern, amtfreien Gemeinden und Städten vor Ort an Angeboten für Familien fehlt.
Die Kreisgremien haben daraufhin beschlossen, an vier Modellstandorten Familienzentren einzurichten und diese als frühzeitige Anlauf- und Hilfestellung für Familien zu etablieren.

Alle Familienzentren bieten Angebote im Zusammenwirken mit weiteren Trägern zu Fragen

der Kinderbetreuung (Kindertageseinrichtung)
zur Beratung (Beratungsstellen, Jugendamt)
der Familienbildung (Familienbildungsstätten und andere Anbieter wie VHS und Ortskulturring)
der „Ersten Hilfe“ für Familien (Jugendamt, Beratungsstellen, FBS, Kita, Tagespflegevermittlung usw.)
zu Betätigungsfelder für ehrenamtlich Interessierte
von Offenen Treffpunkten für Familien / Ort der Begegnung sowie
zu Familienhebammen.

Hier finden Sie die Angebote der einzelnen Familienzentren.

Familienzentrum St. Jürgen, Schleswig

Familienzentrum Schleswig-Friedrichsberg


Telefon: 04621-30 55 888
Mobil: 0151-50 30 34 90
E-Mail schreiben
Nachricht schreiben
Adresse exportieren

Das Veranstaltungsprogramm des Familienzentrums 

FZF Friedrichsberg (PDF, 305 KB, 21.03.2017)

Familienzentrum Süderbrarup

Familienzusammenführung

Wenn Sie in Deutschland einen Asylantrag gestellt haben und Ihnen die Flüchtlingseigenschaft anerkannt wurde oder Sie als Asylberechtigter anerkannt worden sind, dann kann Ihre Familie im Rahmen der Familienzusammenführung nach Deutschland ziehen. Dieses Recht bezieht sich auf Ihren Ehepartner und die minderjährigen Kinder. 

Wenn Sie den Antrag auf Familienzusammenführung in den ersten drei Monaten nach der unanfechtbaren Anerkennung Ihres Flüchtlingsstatuses stellen (Entscheidung vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge oder vom Verwaltungsgericht), dann müssen Sie kein eigenes Einkommen haben. Es ist also sehr wichtig, dass Sie den Antrag innerhalb der ersten drei Monate stellen. Am Besten wenden Sie sich unmittelbar nach der Anerkennung an die für Sie zuständige Ausländerbehörde und/oder an eine Beratungsstelle (Adressen siehe unten).

Ihre Familie muss bei der für sie zuständigen deutschen Auslandsvertretung einen Termin vereinbaren und einen Antrag stellen. In der Regel finden Sie alle wichtigen Informationen auf den Internetseiten der jeweiligen Botschaft. Die Adressen aller deutschen Auslandvertretungen finden Sie hier.

Aufgrund der Vielzahl an Anträgen gibt es z.Zt. die Möglichkeit eine sogenannte fristwahrende Anzeige bei der für Sie zuständigen Ausländerbehörde zu stellen. Wenn Sie Unterstützung bei der Antragstellung benötigen oder weitere Fragen haben, dann wenden Sie sich an eine Migrationsberatungsstelle im Kreis Schleswig-Flensburg.

Für Syrer hat das Auswärtige Amt ein Onlineportal eingerichtet über das es möglich ist online die fristwahrende Anzeige und/oder den Antrag auf Familienzusammenführung zu stellen. Zusätzlich bietet das Portal viele weitere hilfreiche Informationen in arabischer, deutscher und englischer Sprache. Übergeben Sie eine Kopie der fristwahrenden Anzeige und/oder des Antrages  dem für Sie zuständigen Mitarbeiter der Ausländerbehörde.

Broschüre Familiennachzug

Broschüre Familiennachzug, arabisch

Anträge auf Familienzusammenführung werden seit Mitte Mai 2016 auch im Generalkonsulat Erbil (kurdisch/arabisch) angenommen.

Termine für nationale Visumsanträge können ab sofort telefonisch über iData vereinbart werden. Terminbuchungen bei iDATA können nur als fristwahrendes Antragsdatum anerkannt werden, wenn sie vor dem 22.06.2016 vorgenommen wurden. Nach diesem Stichtag ist eine Fristwahrung nur noch über das o.g. Onlineportal, nicht mehr über eine iDATA-Terminbuchung.

Das Recht auf Familienzusammenführung ist für Geflüchtete, denen  subsidiärer Schutz zuerkannt wurde,  im März 2016 für zwei Jahre ausgesetzt worden, d.h. wenn Ihnen nach März 2016 der subsidiäre Schutz zuerkannt wurde, haben Sie erst ab März 2018 das Recht auf Familienzusammenführung.

Es gibt einige Besonderheiten zu der Gültigkeit von Pässen und Dokumenten, die in den Städten Hasaka, Idleb, Rakka und Deir ez-Zor ausgestellt wurden (nach dem 01.01.2015 für Pässe bzw. nach 2012 für sonstige Dokumente). Bitte erfragen Sie die Besonderheiten in der für Sie zuständigen Beratungsstelle oder in der Ausländerbehörde.

Unbegleitete minderjährige Ausländer haben nach der unanfechtbaren Anerkennung ihrer Flüchtlingseigenschaft bzw. ihrer Anerkennung als Asylberechtigte ebenfalls das Recht ihre Eltern nach Deutschland nachzuholen. Aufgrund der Minderjährigkeit kann den Eltern ein früherer Termin zur Vorsprache am Konsulat in Istanbul gewährt werden. Die Eltern müssen sich hierzu nach der Einreise in die Türkei an die Internationel Organsiation for Migration (IOM, siehe unten) wenden. IOM unterstützt syrische Antragsteller im Visumsverfahren, der Service ist kostenlos.

Folgende Schritte sind nach der Einreise in die Türkei zu beachten:

1) Wenden Sie sich an eine IOM Beratungsstelle in Gaziantep oder Istanbul (Adressen siehe unten)

2) IOM kontrolliert ihre Unterlagen auf Vollständigkeit

3) Anschließend tritt IOM mit dem Konsulat in Kontakt und fragt den nächstmöglichen Termin an

4) Entsprechende der Antwort des Konsulates teilt IOM Ihnen Ihren neuen Termin mit. Der Termin ist kostenlos.

IOM ist als Beratungsstelle der einzige Partner der deutschen Auslandsverrtetung in der Türkei. 

  • NEU: IOM hat in zwei türkischen Städten und im Libanon Büros eröffnet, die Hilfen bei der Antragstellung anbieten (Familienunterstützungsprogramm/Family Assistance Program = FAP). Ab Dezember 2016 wird ein weiteres Büro in Erbil eröffnet. Die Kontaktdaten finden Sie hier:

Projektbeschreibung/Werbung IOM (PDF, 622 KB, 31.10.2016)

Der Suchdienst des DRK veröffentlicht regelmäßig Fachinformationen zum Familiennachzug von und zu Flüchtlingen. 

 

Fragen und Antworten des Berliner Beratungs- und Betreuungszentrums zur Familienzusammenführung auf deutsch und arabisch finden Sie hier.  Hilfreich, da Geflüchtete ankreuzen können in welcher Situation sie sich befinden (z.B. subsidiärer Schutz, Dublin; Familie im Drittland usw) und dazu erste Antworten bekommen und Hinweise an wen sie sich wenden müssen.

Der Informationsverbund Asyl und Migration hat eine Internetseite mit einer Vielzahl an Informationen zur Familienzusammenführung erstellt. Auf der Seite findet man allgemeine Informationen aufgeteilt nach Familienzusammenführungen innerhalb und außerhalb Europas, Checklisten, Merkblätter und Linklisten.

Beratungsstellen:

Telefon: 04621 87 246
Fax: 0421 87 626
E-Mail schreiben
Webseite besuchen
Hinweis: Sprechzeiten: Mo. und Do. von 9-12 Uhr; Mi.und Fr von 14-16 Uhr und n. Vereinbarung; Außensprechstunden: Harrislee, Bürgerhaus, Süderstraße 101 jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 14-16 Uhr; Kropp, Bücherei, Schulstr. 20 jeden 1. und 3. Dienstag im Mona
Nachricht schreiben
Adresse exportieren
Telefon: 04621 381112
Fax: 04621 381138
E-Mail schreiben
Webseite besuchen
Hinweis: Sprechzeiten: Mo:8-12 Uhr; Di. u. Do.:14-17 Uhr; Mi. u. Fr.: 8-10 Uhr; Sprechstunde auch in FL möglich
Hinweis: weitere Sprechzeiten: jeden 1. Donnerstag/Monat von 10-14 Uhr ; i.d. Räumen der Koordinierungsstelle f.d. Flüchtlingsarbeit, Hindenburgstraße 2a, 24376 Kappeln; Tel.: 04642 - 92 52 42 2
Nachricht schreiben
Adresse exportieren
Telefon: 04621 3811 56
Fax: 04621 3811 38
E-Mail schreiben
Webseite besuchen
Hinweis: Sprechzeiten: Mo:8-12 Uhr;Di. u. Do.:14-17 Uhr; Mi. u. Fr.:8-10 Uhr; Beratung auch in FL möglich
Nachricht schreiben
Adresse exportieren
Telefon: 04621 965514
Fax: 04621 965518
E-Mail schreiben
Hinweis: Sprechzeiten: Di. u. Mi.: 9-12 Uhr; Do.: 15-17 Uhr; Außensprechstunde: Poststr. 1, Schleswig Mo. 10-12 Uhr und n. Vereinbarung
Nachricht schreiben
Adresse exportieren
Telefon: 04642 9656833
Mobil: 0175 9004332
E-Mail schreiben
Hinweis: Sprechzeiten: Di.: 9-12 Uhr; Do.: 14-16 Uhr; Fr.: 9-12 Uhr und n. Vereinbarung
Nachricht schreiben
Adresse exportieren
Telefon: 04621 38 11 54
Mobil: 0160 3202845
Fax: 04621 38 11 38
E-Mail schreiben
Webseite besuchen
Hinweis: Sprechzeiten: Mo. 8-12 Uhr; Di. u. Do.: 14-17 Uhr; Mi. u. Fr.: 8-10 Uhr Außensprechstunden: Süderbrarup, Mühlenstr. 34 jeden Mo. 13-15 Uhr; Flensburg, Johannhiskirchhof 19a jeden Mi. 9-12 Uhr; Tarp, Wiesengrund 1 jeden 1. u. 3. Fr. im Monat 9-12 Uhr
Nachricht schreiben
Adresse exportieren

Newsletter IOM

03/17

 

 

 

 

 

Kein Ergebnis gefunden.

Flüchtlingsbeauftragte

Mareike Brombacher ist Flüchtlingsbeauftragte des Kirchenkreises Schleswig-Flensburg, zu dem zusätzlich zum Kreisgebiet auch die Stadt Flensburg gehört. Sie berät und unterstützt Kirchengemeinden und Flüchtlingsinitiativen und begleitet Ehrenamtliche und Hauptamtliche in der Flüchtlingsarbeit. Das Thema „Kirchenasyl“ ist einer ihrer Arbeitsschwerpunkte. Mareike Brombacher arbeitet im Netzwerk mit dem Kreis, den Städten und Gemeinden, den Flüchtlingshelfern sowie kirchlichen und nicht-kirchlichen Beratungsstellen zusammen.

Telefon: 04642- 9111 17
Mobil: 0160-92715782
E-Mail schreiben
Webseite besuchen
Nachricht schreiben
Adresse exportieren

Flüchtlingsinitiativen im Kreis Schleswig-Flensburg

Im Kreis Schleswig-Flensburg gibt es mittlerweile sehr viele Flüchtlingsinitiativen mit diversen Angeboten. In der Regel arbeiten diese Initiativen ehrenamtlich, werden manchmal von Honorarkräften unterstützt. Manche Ämter haben auch hauptamtliche Koordinatoren eingestellt. 

Auf der Startseite sind in der Rubrik "Veranstaltungen" viele dieser Angebote eingestellt. Hier finden Sie die Adressen und Kontaktpersonen.

Hauptamtliche Initiativen

Flüchtlingsinitiative Geltinger Bucht

Veranstaltungen – Projekte – Ansprechpartner

Asyl-Lotsen-Treffen

Wann? Letzter Donnerstag im Monat ab 19.30 Uhr

Wo? Gemeindehaus Kirchengemeinde Quern-Neukirchen

Groß-Quern 30, 24972 Steinbergkirche

Ansprechpartner? Pastor Phillip Reinfeld, Tel. 04632-213 / Dirk Petersen, Tel. 04632-8491-91 /

Carola Baack 04632-8491-94

Begegnungs-Stammtisch

Wann? Gelting ?

Steinbergkirche nach den Sommerferien Freitag 17.00 – 19.00 Uhr

Wo? Jugendtreff Steinbergkirche

 

Sprachkurse

Gelting I

Wann? Mo. und Di. von 14.00 – 16.00 Uhr

Wo? G-A-Schule Gelting, Norderholm, Gelting

 

Steinbergkirche I

Wann? Mo. von 18.00 – 20.00 Uhr, Di. 10:00-12:00 Uhr

Wo? Gemeindehaus, Gintofter Straße, Steinbergkirche

 

Sterup I

Wann? Mi. von 09.30 – 11.00 Uhr

Wo? Schule Sterup

 

Hasselberg I

Wann? Mo. von 17.00 – 19.00 Uhr

Wo? Kirchenraum Gundelsby, Hasselberg

 

Hasselberg II

Wann? Do. von 17.00 – 19.00 Uhr

Wo? Kirchenraum Gundelsby, Hasselberg

 

Hasselberg III

Wann? So. von 12.00 – 14.00 Uhr

Wo? Kirchenraum Gundelsby, Hasselberg

 

Kleiderkammer

Wann? Mo. von 16.00 – 18.00 Uhr

Wo? TSG Vereinsheim, Steinbergkirche

 

Nähwerkstatt 

Wann? 14-tägig / 30.09.2015 von 16.00 – 18.00 Uhr / 14-tägig

Wo? G-A-Schule, Norderholm, Gelting

 

Möbellager

Wann? nach Absprache

Wo? Ehemaliger Kindergarten, Gintofter Straße, Steinbergkirche

 

Fahrräder

Wann? nach Absprache

Wo? Amt Geltinger Bucht, Ordnungsamt

 

Frauentreff & Sprachkurs für Frauen

Wann? Donnerstag 9:00 – 12:00 Uhr

Wo? Jugendtreff Steinbergkirche, Bredegatter Str. 12b

 

Sozialzentrum

 Kirchstraße 9, 24376 Kappeln (Asyl)

Tanja Liebhäuser, Tel. 04642-924536

Frau Steen, Tel. 04642/924533 (Kindergartenermäßigung)

 

Schulen

Grundschule Steinbergkirche, Tel. 04632-8505 Grundschule Sterup, Tel. 04637-1916

Grundschule Gelting, Tel. 04643-183400 Grundschule Kieholm, Tel. 04642-6121

HAS-Sterup, Tel. 04637-616 (DaZ-Zentrum)

Grundschule Satrup, Tel. 04633-1544 (DaZ-Zentrum)

Grundschule Kappeln, Tel. 04642-984600 (DaZ-Zentrum)

Christin Heinks, Tel. 0151-26650436, 04641-989889

 

Kindergärten

DRK Kindergarten Sterup, Tel. 04637-963149 Ev. Kindergarten Esgrus, Tel. 04637-670

Ev. Kindergarten Gelting, Tel. 04643-2646 ADS Kindergarten Gelting, Tel. 04643-185215

Ev. Kindergarten Kieholm, Tel. 04642-6003 Ev. Kindergarten Steinbergkirche, Tel. 04632-7388

Wald- und Naturkindergarten Geltinger Birk e.V. , Telefon 0151 57 20 60 51

 

Amt Geltinger Bucht, Holmlück 2, 24972 Steinbergkirche 

Dirk Petersen, Tel. 04632-8491-91 Carola Baack, Tel. 04632-8491-94

Guido Lemm, Tel. 04632-8491-93 Rosemarie Marxen-Bäumer, Tel. 04632-8491-53

Stadt Kappeln

Amt Oeversee

Die hauptamtliche Flüchtlingsbeauftragte des Amtes Oeversee erreichen Sie über folgende Kontaktdaten:

Telefon: 04638 8860
Fax: 04638 8811
E-Mail schreiben
Nachricht schreiben
Adresse exportieren

Ehrenamtliche Initiativen

Flüchtlingshilfe Glücksburg

Liebe ehrenamtliche Helferinnen und Helfer,

liebe Interessenten,

wir von der Flüchtlingshilfe Glücksburg haben es uns zur Aufgabe gemacht, unseren neuen Mitbürgern ein schönes Zuhause zu gestalten. In einer Umgebung zu leben, wo man sich wohlfühlt. Dazu trägt natürlich nicht nur unser wunderschöner Kurort schon selbst dazu, sondern auch die vielen „Lotsen“, wie sich die ehrenamtlich Engagierten bei uns nennen, mit Ihrer Unterstützung in vielen Angelegenheiten. Sie nehmen sich der Herausforderung an nach bestem Wissen und Gewissen bei Behördengängen dabei zu sein, das Leben in Deutschland näher zu bringen uvm. Dabei hilft jeder nur so viel, wie er kann.

Wir eröffnen demnächst das „Repaircafè“ mit Integrationstreff, welches allen Interessierten offen stehen wird. Defekte Elektrogeräte, Fahrräder uvm können vorbeigebracht werden, gegen eine Spende werden Reparaturen an den Geräten durchgeführt. Auch Schneiderarbeiten können angeboten werden. Beim geselligen Beisammensein können sich die Neubürger als auch Einheimische kennen lernen, Gesellschaftsspiele spielen als auch zusammen in einer eigenen Küche kochen. Ein Internetarbeitsplatz sowie freies W-Lan werden auch mit im Angebot sein. Eine Eröffnung ist für September geplant.

In einem Möbellager direkt neben dem „Repaircafè“ stehen Sachspenden aus der Bevölkerung den Flüchtlingen zur Verfügung. Wir haben nach wie vor Bedarf an weiteren Sachspenden. Melden Sie sich also gerne bei uns, sollten Sie keinen Bedarf mehr an Ihren Möbeln haben. Wir freuen uns über jede Hilfe!

Scheuen Sie sich nicht uns zu kontaktieren! Wenn Sie Hilfe jeglicher Art anbieten möchten (zeitlicher Einsatz sowie Angebot sind dabei vorerst nebenrangig), melden Sie sich gerne bei uns, manche Ideen ergeben sich erst in Gesprächen.

Für den Erstkontakt zu uns, wenden Sie sich bitte an Herrn Callesen:

Flüchtlingshilfe Kappeln

 

Telefon: 0170-9611081
Telefon: 0173-8184626
E-Mail schreiben
Nachricht schreiben
Adresse exportieren

Beratungszeiten der Flüchtlingshilfe:
Jeden Dienstag von 14:00-17:00 Uhr und jeden Freitag von 10:00 - 14:00 Uhr
Im Birger-Forell-Haus der Kirchengemeinde Ellenberg

Weitere Angebote:

Internationales Frauenfrühstück im Frauenzimmer e.V. Schmiedestraße 18 (!)  in Kappeln
Jeden Donnerstag (außer in den Ferien) von 10:00 - 11:30 Uhr
Das Internationale Frauenfrühstück ist ein offenes Angebot und alle Frauen sind herzlich willkommen.

Einzelberatung für geflüchtete Frauen
jeden Donnerstag von 10:00 - 13:00 Uhr im Frauenzimmer e.V., Schmiedestraße 18 (!)  in Kappeln

Internationale Mädchengruppe
Jeden Freitag von 14:30 - 16:30 Uhr (außer in den Ferien).
Mädchen im Alter von 8-12 Jahren sind herzlich willkommen sich unserer Gruppe anzuschließen. Aus Platzgründen ist die Teilnehmerinnenzahl begrenzt und wir bitten um Anmeldung.
In der Mädchengruppe wird gemeinsam gespielt, gebastelt und geklönt oder gemeinsame Aktivitäten unternommen.

Babyklamotten - Börse
Geöffnet jeden 1. Mittwoch im Monat und auf Anfrage. (04642-7294)
Hier gibt es Baby und Kleinkinderkleidung von Gr. 50 - 110.

 

Flüchtlingshilfe Schleswig-Haddeby

Die Flüchtlingshilfe Schleswig-Haddeby hat eigene Räumlichkeiten. Sie finden das Büro unter folgender Adresse:

Telefon: 04621 9773535
E-Mail schreiben
Hinweis: Öffnungszeiten: Montag 15-17 Uhr; Dienstag 10-12 Uhr; Mittwoch 14-16 Uhr; Donnerstag 14-17 Uhr
Nachricht schreiben
Adresse exportieren

Es gibt spezielle Bürozeiten für Beratungen im Bereich

Arbeit: Dienstag 14-16.00 Uhr

Sprache: Mittwoch 10-12 Uhr

Die Freizeitangebote finden Sie unter der Rubrik "Veranstaltungen"

Uelsby und Umgebung

In Uelsby und Umgebung hat sich der Verein miteinander e.V. gegründet.

Er möchte Hilfsangebote zur Integration von Geflüchteten bieten und den kulturellen Austausch in der ländlichen Region rund um Uelsby fördern.

Kontaktmöglichkeiten über info@miteinander.one

 

Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein

Der Flüchtlingsrat wurde 1989 gegründet. Er ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein und ein Zusammenschluss von Initiativen, Gruppen und Organisationen sowie Einzelpersonen der solidarischen Flüchtlingshilfe in Schleswig-Holstein. Den Flüchtlingsrat zeichnet ebenfalls die Vielfalt an Projekten, die der Unterstützung von Flüchtlingen sowie der Schulung und Information von Initiativen dient, aus.

Faltblatt FRSH

 

 

Führerschein

Wichtige Informationen zur Benutzung ausländischer Fahrerlaubnisse finden Sie in dem beigefügten Merkblatt

Merkblatt zum ausländischen Führerschein (PDF, 171 KB)

Informationen zum Fahren mit einer ausländischen Fahrerlaubnis in arabischer und russischer Sprache finden Sie hier:

ausl. Fahrerlaubnis (arab.) (PDF, 90 KB, 04.09.2016)

ausl. Fahrerlaubnis (russisch) (PDF, 130 KB)

Härtefallkommission

Härtefallkommissionen gibt es auf Grundlage des §23a AufenthG (AufenthG) inzwischen in fast allen Bundesländern. In Schleswig -Holstein gibt es sie schon seit 10/96. Die HFK kann angerufen werden, wenn Flüchtlinge oder andere AusländerInnen aus Schleswig-Holstein befürchten, dass die von der zuständigen Ausländerbehörde geforderte Ausreise oder Abschiebung in ihr Herkunftsland für sie eine besondere Härte oder gar Gefährdung darstellen würde.

Weiter Informationen, Merkblätter und Hinweise für einen Härtefallantrag finden Sie auf der Seite des Ministeriums für Inneres und Bundesangelegenheiten sowie auf der Seite des Flüchtlingsrates SH. Der Jahresbericht 2015 ist ebenfalls auf der Internetseite des Flüchtlingsrates zu finden. 

Telefon: 0431 988 3298
Fax: 0431 988 3299
E-Mail schreiben (Herr Michael Bestmann)
E-Mail schreiben (Frau Regina Reger)
Nachricht schreiben
Adresse exportieren

Interkulturelle Woche 2017

Die Interkulturelle Woche findet bundesweit vom 24.  - 30. September 2017 unter dem Motto Vielfalt verbindet statt. Das Vorbereitungsteam der Interkulturellen Woche im Kreis Schleswig-Flensburg hat sich auf den Zeitraum vom 19. - 30. September 2017 geeinigt.

Koordinatorin ist Frau Silke Nissen, Migrationsberaterin des Kreises Schleswig-Flensburg. Für Fragen oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an Frau Nissen unter der Telefonnummer 04621 87246 oder silke.nissen.@schleswig-flensburg.de.

Auf der Internetseite der bundesweiten Interkulturellen Wochen finden Sie weitere Informationen, Materialien und Ideen: www.interkulturellewoche.de

Gerne nehmen wir Ihre Veranstaltung im Rahmen der IKW auf unserer Internetseite auf.

Das Faltblatt mit der Vielzahl an Veranstaltungen zur IKW 2017 ist erschienen:

Dokument anzeigen: 2017-IKW-Vorderseite
06.09.2017
PDF, 1,5 MB
Dokument anzeigen: 2017-IKW-Innenseite (2)
06.09.2017
PDF, 1,1 MB

 

Kappeln

25. September 2017 um 20.00 Uhr

Capitol Kino, Kappeln

Die Flüchtlingshilfe Kappeln zeigt den Film "Welcome in Norway"

Primus (Anders Baasmo Christiansen) war schon immer ein Mann der Taten und kreativen Ideen. Da sein Hotel im hohen Norden Norwegens die Touristen leider nicht anlocken konnte, glaubt er nun durch die aktuelle politische Lage schnelles Geld machen zu können. Er funktioniert sein brach liegendes Hotel in ein Flüchtlingsheim um. Doch die Liste der damit einher gehenden Problemen scheint endlos: Ohne anständige Strom- und Wasserversorgung – geschweige denn Türen an den Zimmern – kann man nicht die Auflagen erfüllen. Ehefrau Hanni (Henriette Steenstrup) und Tochter Oda (Nini Bakke Kristiansen) hegen zudem auch ein eher befremdliches Gefühl gegenüber Ausländern und der Asylpolitik Norwegens. Und Primus kulturelles Fachwissen der arabischen Länder ist alles andere als tadellos. Als Retter in der Not erweist sich der Flüchtling Abedi (Olivier Mukuta), der als einziger fließend norwegisch spricht und schnell zum Vermittler zwischen Schiiten und Sunniten, Christen und Muslimen, Hindus und Buddhisten und den anderen Flüchtlingen wird. Primus muss sich bald nicht nur mit den Behörden und Vorurteilen herum plagen, sondern sieht sich gezwungen, seinen Horizont über religiöses Miteinander und Lebensstandards angemessen zu erweitern.

 

 

 

 

Koordinierungsstelle IAF

Die Kreise und kreisfreien Städte sind die zentralen Akteure der regionalen Koordinierung für die integrationsorientierte Aufnahme von Flüchtlingen. Um diese Schlüsselfunktion entsprechend zu unterstützen, wurden beginnend mit dem 1. Juli 2015 als freiwillige Maßnahme durch das Land die Einrichtung und der Betrieb von Koordinierungsstellen in den einzelnen Kreisen und kreisfreien Städten finanziert. Ziel der Koordinierungsstellen ist die Etablierung eines lokal abgestimmten Aufnahme- und Integrationsmanagement, bei dem die vorhandenen Strukturen noch stärker aufeinander abgestimmt, verzahnt und ggf.weiter ausgebaut werden. Dadurch sollen zum einen die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit innerhalb der Kommunen, als auch zwischen den Kommunen sowie mit dem Landesamt für Ausländerangelegenheiten in Grundsatzfragen der Aufnahme und Integrationssteuerung verbessert werden. Zum anderen soll ebenfalls die Kooperation mit den Akteuren der Regeldienste, als auch des Ehrenamtes (Träger von Leistungen, die Arbeitsverwaltung, Wohlfahrtsverbände und andere Nichtregierungsorganisationen, Vereine und Initiativen) intensiviert werden.

Koordinierungsstelle Schleswig-Flensburg (PDF, 1 MB)

Prozessentwicklung zur integrationsorientierten Aufnahme von Flüchtlingen im Kreis SL-FL, Firma Syspons

Am 11. Juli 2017 kamen unterschiedliche Akteure aus Verwaltung und Flüchtlingsarbeit im Bürgersaal des Kreishauses zu einem Diskussions-Workshop zusammen. Gemeinsam mit Vertretern der externen Beratungsfirma Syspons GmbH wurden dabei die derzeit laufenden Prozesse zur integrationsorientierten Aufnahme von Flüchtlingen anhand von fünf spezifischen Handlungsfeldern einer Kurzanalyse unterzogen, um eventuell vorhandene Optimierungspotenziale zu entdecken und gegebenenfalls Verbesserungen anzustoßen.

Das Beratungsangebot der Firma Syspons GmbH wird im Rahmen des dritten Kommunalpaketes vom Land Schleswig-Holstein gefördert und soll die Kommunen beim Aufbau bzw. der Optimierung der Integrationsprozesse und Beratungsleistungen unterstützen. Bereits im Juni 2017 fand in diesem Zusammenhang ein Auftakt-Workshop im Kreishaus statt, um die Prozesse innerhalb der Kreisverwaltung zu hinterfragen, noch genauer abzustimmen und im fachlichen Austausch weiter nachzuschärfen. In einem zweiten Schritt wurden nun bei einem Diskussions-Workshop auch externe Akteure der Flüchtlingshilfe im Kreis Schleswig-Flensburg beteiligt, um so eine direkte Rückkopplung aus der täglichen Praxis in der Arbeit mit geflüchteten Menschen zu erhalten. Hier nahmen u. a. Vertreterinnen und Vertreter des Jugendamtes, der Agentur für Arbeit, des Jobcenters, verschiedener Migrationsberatungsstellen bzw. Wohlfahrtsverbänden, der Volkshochschule Schleswig, der Ämter, Städte und Gemeinden teil. Zwischen den Workshops wurden Fragen mit einzelnen Akteuren geklärt, die Prozesse kontinuierlich überarbeitet und finalisiert.

Um dem zeitlichen Rahmen der eintägigen Veranstaltung gerecht werden zu können, wurden mit „Sprache, Ausbildung und Arbeit“, „Aufenthaltsrecht/Familiennachzug“, „Gesundheit“, „Frühkindliche Bildung, Schule, Berufsschule und Studium“ und „Aufnahme unbegleiteter minderjähriger Ausländer (umA)“ fünf der insgesamt acht verschiedenen Handlungsfelder ausgewählt und die damit verbundenen Integrationsprozesse intensiv diskutiert. Dabei zeigte sich, dass eine Reihe von Themen, die im Prozessverlauf offensichtlich geworden sind, nicht auf Kreisebene gelöst werden können. So sieht sich der Kreis Schleswig-Flensburg etwa beim Familiennachzug oft großen Herausforderungen ausgesetzt, da erst sehr spät Informationen über einen Nachzug verfügbar sind. Innerhalb kürzester Zeit muss so in vielen Fällen angemessener Wohnraum für die ankommenden Familienmitglieder gesucht werden. Auch unbegleitete minderjährige Ausländer, die sogenannten UMA, die in anderen Bundesländern oder Kreisen gemeldet sind, werden bei Trägern im Kreis Schleswig-Flensburg untergebracht. Aus der örtlichen Distanz von zuständigem Jugendamt bzw. Träger und dem UMA ergeben sich in der täglichen Praxis unterschiedliche Koordinationsprobleme, die es zu lösen gilt. Diese Problemfelder wurden festgehalten und werden an das Land bzw. den Bund weitergeleitet.

Insgesamt, so geht aus einem Bericht der unabhängigen Beratungsfirma Syspons GmbH hervor, kann die integrationsorientierte Aufnahme von Flüchtlingen als positiv bezeichnet werden. Geflüchtete, die im Kreisgebiet ankommen, werden unmittelbar betreut, registriert und angemessen untergebracht, kommen in den Leistungsbezug und finden in die Regelstrukturen. Im Ergebnis hat sich gezeigt, wie wertvoll und gegenseitig befruchtend der rege Austausch zwischen der Verwaltung und Akteuren der Flüchtlingsarbeit sein kann. Denn nur, wenn alle Akteure gemeinsam an einem Strang ziehen, kann die Integration der geflüchteten Menschen im Kreisgebiet zu einer Erfolgsgeschichte werden.

Fortführung von Dialog und Reflexion in den Prozessen/Handlungsfeldern ist für 2018 geplant.

Koordinator/innen der integrationsorientierten Aufnahme von Flüchtlingen übernehmen die Federführung für diese Aufgabe:

Telefon: 04621 87-632
Fax: 04621 87-302
E-Mail schreiben
Raum: 19
Nachricht schreiben
Adresse exportieren

Detalierte Ergebnisse finden Sie hier im Überblick:

1. Regionalkonferenz Erfolgsstory Integration!?

Unter dem bewusst provokant gewählten Motto Erfolgsstory Integration!? fand am 13. Februar 2017 im Bürgersaal des Kreishauses die erste Regionalkonferenz zur integrationsorientierten Aufnahme von Flüchtlingen statt. In Vertretung für den leider erkrankten Landrat Dr. Wolfgang Buschmann begrüßte der Erste Kreisrat Walter Behrens die zahlreichen Besucher der Konferenz und die Referenten Prof. Dr. rer. pol. Ayca Polat (Fachhochschule Kiel), Norbert Scharbach (Integrationsbevollmächtigter des Landes Schleswig-Holstein) und Andrea Dallek (Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e. V.).

Dem schloss sich Stephan Asmussen als Projektleiter der Task Force IAF und Moderator der Konferenz an und machte deutlich, dass nach dem Zustrom von geflüchteten Menschen in den letzten Jahren nun ein Wandel einsetze: von einer Willkommenskultur hin zu einer Integrationskultur. Auch dieser neuen Herausforderung könne man nur zusammen erfolgreich begegnen, indem alle beteiligten Akteure an einem Strang ziehen. Stephan Asmussen gab damit die Richtung der Konferenz vor, die neben dem Austausch der Akteure aus Verwaltung, Politik und öffentlichem Leben als erklärtes Ziel hatte, die Regionalen Handlungsempfehlungen zur Integration von Migrantinnen und Migranten für den Kreis Schleswig-Flensburg zusammen zu überarbeiten und fortzuschreiben.

Diese Handlungsempfehlungen waren im Jahr 2011 an gleicher Stelle im Rahmen des ersten Integrationsfachtages erarbeitet worden. Nicht zuletzt die umwälzenden Ereignisse der letzten Jahre machten deutlich, dass diese Handlungsempfehlungen dringend einer Auffrischung bedürfen und an die neuen Erfordernisse angepasst werden mussten. Daher ging es nach den fachlichen Vorträgen direkt in die Workshops zu den Themenkomplexen Arbeit/Ausbildung, Sprache, Frauen, Demokratie und bürgerschaftliches Engagement. Hier erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz ganz konkrete weitere Handlungsschritte, die im Anschluss von den Workshop-Moderatorinnen und -Moderatoren in einem Ergebnis-Talk vorgestellt wurden.

Aufgrund der großen Resonanz der Veranstaltung ist für das Frühjahr 2018 bereits die nächste Regionalkonferenz geplant.

Hier finden Sie die gesamte Dokumentation der 1. Regionalkonferenz des Kreises Schleswig-Flensburg:

 

Länderberichte

In den Medien finden sich immer wieder interessante Beiträge zu Fluchtländern. Hier möchten wir aktuelle Hinweise auf solche Berichte, nach Ländern unterteilt, aufführen. Gerne nehmen wir auch Ihren Buchtipp auf.

Afghanistan

Der Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V. hat eine umfangreich immer aktuell gehaltene Materialsammlung zu Afghanistan. Es lohnt sich regelmäßig vorbeizuschauen! 

Monitor Bericht vom 8.12.2016 zur Sicherheitslage in Afghanistan

Aufzeichnung einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung des Flüchtlingsrates Schleswig-Holstein e.V. und des Landesflüchtlingsbeauftragten SH am 28. Jan. 2016 im Landeshaus Kiel mit

Thomas Prüß, Referent beim Beaufragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen des Landes Schleswig-Holstein
Prof. Dr. em. Norman Paech, Völkerrechtler und Afghanistankenner, Hamburg
MinDirig Michael Tetzlaff, Unterabteilung M I (Migration; Flüchtlinge, Europäische Harmonisierung), Bundesinnenministerium, Berlin
MinDirig Norbert Scharbach, Leiter der Abteilung Zuwanderung, Bauen und Wohnen, Ministerium für Inneres und Bundesangelegenheiten Schleswig-Holstein, Kiel

Moderation: Martin Link, Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V.

Eritrea

Berichte des Deutschland Radios

ARD - Schwerpunkte der Redaktion: Folterkammer Eritrea

Syrien

Fotoserie des schwedischen Fotografen Where children sleep. Hier werden die Schlafplätze von Kindern auf der Flucht gezeigt.

Film des schwedischen Fotografen: Fatimas Drawings. Fatima hält die Erlebnisse ihrer Flucht in Bildern fest.

Linksammlung

In der Folge haben wir einige nützliche Links für Sie zusammengestellt und unter verschiedenen Rubriken aufbereitet.

 

Unterstützung, Herkunftsländerberichte usw.

adopt a revolution ... den syrischen frühling unterstützten. Eine Organisation, die zivilgesellschaftliche Strukturen in Syrien unterstützt und die deutsche Öffentlichkeit über deren Engagement und deren Erleben des Krieges in Syrien informiert. 

Flüchtlingsrat Schleswig-Hostein e.V.

amnesty international e.V.

Informationsverbund Asyl

Gesellschaft für bedrohte Völker

Bundesarbeitsgemeinschaft “Asyl in der Kirche“

medica mondiale e.V.

Netzwerk Asyl

Pro Asyl

UNHCR Deutschland

European Country of Origin Information Network, Herkunftsländerinformationen

Human Rights Watch

Médecins Sans Frontiéres international

Schweizerische Flüchtlingshilfe (gute Herkunftsländer- und Schwerpunktberichte)

 

Leben in Deutschland

Pro Asyl: Übersicht von Informationsangeboten für Flüchtlinge im Internet (deutsch; arabischenglisch)

Evangelisches Online-Magazin Chrismon: Guter Start für neu Angekommenden

handbook germany: Ein internationales Redaktionsteam biete auf diesen Seiten Informationen zu den unterschiedlichsten Bereichen des Lebens in Deutschland. Teilweise mit kleinen Filmen in arabischer Sprache  ergänzt.

 

Ehrenamt

Ich helfe Schleswig-Holstein

Kirchenkreis Schleswig-Flensburg

Landesportal Schleswig-Holstein - Refugees Welcome

 

Internetpräsenz von Ehrenamtsinitiativen im Kreis Schleswig-Flensburg

Flüchtlingshilfe Kappeln

Flüchtlingshilfe Uelsby

Flüchtlingshilfe Handewitt

 

Behörden

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

App “Ankommen“ von der Bundesagentur für Arbeit, dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, dem Goethe-Institut und dem Bayrischen Rundfunk

 

Sonstige

Flüchtlingshilfe München

Journalisten aus dem Netzwerk Neue Deutsche Medienmacher erstellten ein Glossar zu Begriffen, die im Migrationsbereich relevant sind

Migrantenselbstorganisationen

Jemenitischer Verein, Tarp: www.jg-sh.net

Syrischer Verein in Kiel: www.sg-ki.de

Afghanischer Verein in Kiel:  www.facebook.com/afg.shk

Rückkehrberatung

Seit März 2017 gibt es beim Diakonischen Werk Schleswig-Holstein eine mobile unabhängige Rückkehrberatung.

Ansprechbar ist Frau Deutschmann für Geflüchtete, die Deutschland freiwillig verlassen wollen oder auch für Geflüchtete, deren Asylverfahren abgelehnt wurde und die von der Ausländerbehörde zur Ausreise aufgefordert wurden. 

 

Rundfunkbeitrag

Der Rundfunkbeitrag finanziert das Programm von ARD, ZDF und Deutschlandradio und ist in Deutschland obligatorisch. Jede volljährige Bürgerin und Bürger muss ihren/seinen  Fernseher und oder ihr/sein Radio anmelden, wenn sie/er empfangsfähige Geräte in ihrer/seiner Wohnung  hat. Für eine Wohnung muss ein Beitrag bezahlt werden, unabhängig davon über wie viele Geräte der Rundfunk empfangen wird. Monatlich fällt ein Beitrag in Höhe von 17,50€ für die gemeinsame Wohnung an. Der Beitrag gilt auch für die Kraftfahrzeuge, jedoch nicht für die Zweit- bzw. Nebenwohnung.

Trotz der Meldepflicht ist es möglich, unter bestimmten Bedingungen vom Rundfunkbeitrag befreit zu werden.

Weitere Informationen sowie mehrsprachige Flyer zum Rundfunk finden Sie auf der Internetseite des Rundfunks unter http://www.rundfunkbeitrag.de/informationen/buergerinnen_und_buerger/informationen_in_weiteren_sprachen/.

WLAN

Kostenloser Internetzugang in Kappeln

Die Stadt Kappeln bietet ihren Gästen an mehreren Stellen im Bereich der Innenstadt einen kostenlosen Zugriff auf das Internet.

Diesen Service können Sie in den folgenden Bereichen nutzen:

  • Kappeln, Nordhafen bis zum Ende des Gastliegerhafens
  • Kappeln, Südhafen bis zum Anfang des Museumshafens
  • Deekelsenplatz
  • Rathausmarkt
  • Mühle "Amanda" im Innenbereich und vor der Mühle
  • Rathaus Kappeln im Innenbereich

Weitere Zugriffspunkte im Kernstadtbereich sind in Planung.

Sie benötigen für den Zugang ein Wireless-LAN fähiges Empfangsgerät. Der Netzwerkname (SSID) lautet "Kappeln-WLAN".