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Kommunale Koordinierung von Bildungsangeboten für Neuzugewanderte

Ein Kind ist kein Gefäß, sondern ein Feuer, das entzündet werden will - Rabelais (1494 – 1553)

Die Kommunale Koordinierung für Neuzugewanderte, kurz Bildungskoordinierung für Neuzugewanderte, ist ein Programm des Bundesministerium für Bildung und Forschung (https://www.bmbf.de/de/hilfe-fuer-kommunen-und-kreisfreie-staedte-1829.html).

Seit dem 1. März 2017 nimmt auch der Kreis Schleswig-Flensburg diese Aufgabe wahr. Die Koordinierungsstelle ist im Fachbereich Regionale Integration eingerichtet; die Projektlaufzeit reicht  vom 1. März 2017 bis zum 28. Februar 2019. 

Bildung ist eine Schlüsselfunktion für die gute Integration von Neuzugewanderten sowie deren gleichberechtigte Teilhabe am Leben in Deutschland.

Doch so vielfältig die Bildungshintergründe der Neuzugewanderten sind, so vielfältig ist auch die Bildungslandschaft im Kreisgebiet.

Um passgenaue und gerechte Bildungsangebote für eine gelingende Bildungsbiographie anbieten zu können, ist eine Vernetzung der Bildungsakteure und –angebote notwendig. 

Welche Aufgaben hat die Bildungskoordinatorin? 

  • Herstellung von Transparenz hinsichtlich der Bildungsangebote und der Bildungsakteure. In Kürze werden Sie auf dieser Seite Angebote für die verschiedenen Bildungsbereiche finden. Sollte Ihr Angebot nicht dabei sein, zögern sie nicht Kontakt mit mir aufzunehmen.
  • Identifizieren und vernetzen von Akteuren der Bildungsarbeit innerhalb und außerhalb der Verwaltung, Ämter, Schulen, Hochschulen, privaten Bildungsträgern, Wirtschaft u.a. um die vorhandenen Maßnahmen abzustimmen und neue Angebote passgenau ins Leben zu rufen.
  • Einbinden der Zivilgesellschaft wie Ehrenamt, Kirchen, Gewerkschaften, Unternehmen, Migrantenorganisationen.
  • Aufbau (bzw. Nutzung) von Gremien und Strukturen zu konkreten Handlungsfeldern wie Sprache (Analphabeten, Frauen), frühe Bildung, Bildung (Primar- und Sekundarstufe, BBZ), Ausbildung, sprachliche und berufliche (Nach-)Qualifizierung für junge Erwachsene, Studium.
  • Information und Beratung von politischen Entscheidungsträgern auf allen Ebenen: Stadt, Kreis, Fachausschüsse, Bürgermeisterrunden.
  • Anregung und Impulse für erforderliche Angebote und Initiativen geben.

Welche Ziele sollen durch die Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte erreicht werden? 

Das Ziel der Bildungskoordinierung für Neuzugewanderte besteht in der Herstellung von Bildungsgerechtigkeit und der gesellschaftlichen Teilhabe für Neuzugewanderte. Durch eine bessere Koordination der Bildungsangebote und eine nachhaltige Kooperation der beteiligten Akteure in den Kommunen werden Bildungsstrukturen transparenter und effizienter. Die Kommune kann Bildungsangebote entsprechend den Bedürfnissen aufstellen.