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Fragen zur Begleitung

Im Rahmen der Ehrenamtsarbeit werden Sie mit vielen unterschiedlichen Themenfeldern konfrontiert.  Wie verläuft ein Asylverfahren, auf was muss man achten, wenn ein Asylbewerber ein Praktikum oder eine Arbeit aufnehmen möchte. Wie verhält es sich mit der Gesundheitsversorgung? Wie kann man die richtige Schule finden. Für all diese Fragen versuchen wir den Geflüchteten und den Ehrenamtlichen eine Hilfestellung zu geben.

Von verschiedenen Organisationen gibt es hilfreiche Ratgeber.

So hat der Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein eine Handreichung für Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit herausgegeben. Die letzte Ausgabe ist im Dezember 2015 erschienen. Seitdem ist das Integrationsgesetz mit einigen Neuerungen in Kraft getreten. Dennoch bietet die Handreichung eine gute Basisorientierung.

Das Diakonische Werk hat seinen Leitfaden im September 2016 aktualisiert.

Beratungsstelle (Migrationsberatung SH und Jugendmigrationsdienst)

Die Beratungsstellen unterstützen Neuzuwanderer bei ihrer beruflichen, sprachlichen und gesellschaftlichen Integration durch

  • Information
  • Beratung
  • Unterstützung
  • Vermittlung

 Sie bieten Hilfestellungen rund um die Themen:

  • Aufenthalt (Asylverfahren, Hilfe bei abgelehntem Asylantrag)
  • Soziale Sicherung (Asylbewerberleistungsgesetz, Arbeitslosengeld I und II, Kinder- und Elterngeld, Wohngeld usw.)
  • Gesundheit
  • Familienzusammenführung
  • Suche nach dem passenden Sprachkursangebot
  • Hilfe bei persönlichen und familiären Problemen
  • Soziale Kontakte/Freizeit
  • Unterstützung bei Angelegenheiten des täglichen Lebens
  • bei Fragen zu Arbeit, Beruf und Ausbildung

Das aktuelle Faltblatt der Migrationsdienste im Kreis Schleswig-Flensburg finden Sie hier (Stand 01/2017):

Faltblatt Migrationsberatung SL-FL (PDF, 1,1 MB, 19.01.2017)

Faltblatt Migrationsberatung SL-FL_Rück (PDF, 984 KB, 19.01.2017)

Telefon: 04621 87 672
Fax: 04621 87 626
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Hinweis: Sprechzeiten: Mo.u. Do.: 9-12 Uhr und 14-16 Uhr; Mi. u. Fr.: 9-12 Uhr; Außensprechstunde: Flüchtlingshilfebüro, Königstr. 6, Schleswig jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat
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Fax: 04621 87626
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Hinweis: weitere Sprechzeiten: jeden 1. Donnerstag/Monat von 10-14 Uhr ; i.d. Räumen der Koordinierungsstelle f.d. Flüchtlingsarbeit, Hindenburgstraße 2a, 24376 Kappeln; Tel.: 04642 - 92 52 42 2
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Versicherung

Nachfolgend ein Text von der Internetseite des Landes Schleswig-Holstein zu Versicherungsschutz Ehrenamtlicher in der Flüchtlingsarbeit:

Wer sich ehrenamtlich engagiert, für den ist insbesondere ein Versicherungsschutz für eigene Unfälle und für die Schädigung anderer wichtig. Haben Sie bereits eine private Haftpflicht- und/oder Unfallversicherung abgeschlossen, dann bietet diese im Regelfall auch einen Versicherungsschutz bei Schadensfällen im Ehrenamt. Möglicherweise erfasst die Versicherung aber nicht jede ehrenamtliche Tätigkeit. Informieren Sie sich am besten im Gespräch mit Ihrem Versicherer. Üben Sie das Ehrenamt für einen Verein, Verband oder eine anderweitige Organisation aus, so kann ein Versicherungsschutz durch eine Gruppenversicherung bestehen. Viele Organisationen haben Sammelverträge für ihre ehrenamtlich Tätigen abgeschlossen.

Das Land Schleswig-Holstein sichert den Haftpflichtfall über eine Sammelhaftpflichtversicherung ab. Diese bietet einen Versicherungsschutz für diejenigen, die ihre ehrenamtliche Tätigkeit in Schleswig-Holstein ausüben bzw. deren Tätigkeit von Schleswig-Holstein ausgeht – zum Beispiel bei Ausflügen und Veranstaltungen, die die Landesgrenze überschreiten. Weiterhin gilt, dass die Tätigkeit in rechtlich unselbständigen Strukturen stattfinden muss, also unabhängig von Vereinen, Verbänden und anderen Organisationen. Der Versicherungsschutz greift zudem nur dann, wenn der oder die Ehrenamtliche nicht auf anderem Wege haftpflichtversichert ist. Beachten Sie auch, dass der Leistungsumfang der staatlichen Sammelhaftpflichtversicherung nicht identisch mit dem einer privaten Haftpflichtversicherung ist. Bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte an die Ecclesia Versicherungsdient GmbH unter www.ecclesia.de oder 05231/603-6112.

Staatlicher Unfallschutz für ehrenamtlich Tätige besteht darüber hinaus durch die gesetzliche Unfallversicherung. Die Unfallkasse Nord (UK-Nord) ist Träger der gesetzlichen Unfallversicherung für Hamburg und Schleswig-Holstein. Sie hat in ihrer Satzung festgelegt, dass ehrenamtlich Tätige ebenfalls versichert sind, soweit sie nicht bereits kraft Gesetz versichert sind oder sich freiwillig versichern können. Versicherungsschutz besteht für Tätigkeiten, die unentgeltlich ausgeübt werden, dem Gemeinwohl dienen und für eine Organisation erfolgen, die ohne Gewinnerzielungsabsicht Aufgaben ausführt, welche im öffentlichen Interesse liegen oder gemeinnützige bzw. mildtätige Zwecke fördern. Ein Unfallschutz durch die Unfallkasse besteht hingegen nicht für rein freiwilliges Engagement ohne Auftrag oder Anbindung an öffentliche Aufgaben.

Mehr Informationen zum Unfallversicherungsschutz bei der Flüchtlingshilfe bietet die UK Nord hier: 

UK Nord - Ehrenamt u. Versicherungsschutz (PDF, 578 KB, 17.09.2016)

Wenn Sie darüber hinaus noch Fragen zur Unfallversicherung der Freiwilligen in der Flüchtlingshilfe oder zur Unfallversicherung bei der Beschäftigung von Flüchtlingen haben, können Sie die Info-Telefonnummer der UK-Nord unter 0431 6407-122 erreichen.

Ausführliche Informationen zur Unfallversicherung im Ehrenamt hält auch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales vor.

Broschüre "Zu Ihrer Sicherheit" vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales 

Versicherung im Ehrenamt (PDF, 757 KB, 17.09.2016)

Ansprechpartner beim Land für Versicherungsfragen bei ehrenamtlich Tätigen in Schleswig-Holstein ist 

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung

 
Dennis Wegener
Adolf-Westphal-Str. 4
24143 Kiel
dennis.wegener@sozmi.landsh.de
Telefon: 0431 988-5653

Datenschutz

Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein hat eine neue Broschüre zum Thema Datenschutz in der Flüchtlingsarbeit erstellt. 

Gedruckte Flyer können Sie beim ULD, Holstenstraße 98, 24103 Kiel, bzw. unter mail@datenschutzzentrum.de, anfordern.