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Gesundheit

Seit Januar 2016 werden Geflüchtete in Schleswig Holstein im laufenden Asylverfahren, aber in der Regel auch nach negativem Abschluss des Asylverfahrens (Duldung), über das Sozialamt bei einer Krankenkasse krankenversichert. In diesen Fällen bekommen sie im Kreis Schleswig-Flensburg von der AOK eine Gesundheitskarte. 

Für besondere ärztliche Verordnungen, so auch für eine Psychotherapie, muss im Vorfeld ein Antrag auf Kostenübernahme beim zuständigen Sozialzentrum gestellt werden. Erst bei der erfolgten Zusage darf mit einer Behandlung begonnen oder ein Hilfsmittel angeschafft werden.

Sobald einem Geflüchteten eine Aufenthaltserlaubnis erteilt wurde, besteht die freie Auswahl einer Krankenkasse.

Psychische Belastung/Trauma

Ca. 40% der neu ankommenden Flüchtlinge sind Untersuchungen zufolge aufgrund von Krieg und Gewalt in den Herkunftsländern und auf der Flucht traumatisiert. Das bedeutet, dass Lotsen häufig Menschen begegenen, die sehr viel Belastendes durchleben mussten.  Eine Broschüre der Psychotherapeutenkammer bietet einen ersten Einblick und gibt Rat wie Flüchtlingshelfer unterstützen können.

Ratgeber f. Flüchtlingshelfer_Trauma

Außerdem hat die Arbeitsgruppe Begleitung psychisch Belasteter/familiäre Gewalt einen Laufzettel für die Beantragung einer Therapie bearbeitet:

Laufzettel bei dem Verdacht auf eine psychische Beeinträchtigung oder Posttraumatische Belastungsstörung

Hinweise zur Vorlage fachärztlicher Bescheinigungen zur Vorlage beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, beim Verwaltungsgericht oder der Ausländerbehörde: Erarbeitet von der Migrationsberatung SH des Flüchtlingsrates 

Fachaerztliche-Bescheinigung (PDF, 99 KB, 23.03.2017)

Hilfreiche Internetseiten und Broschüren

Notfallbehandlungs-und Patientenbögen (der Zahnärztekammer)

Apotheken Umschau - Bildwörterbuch (deutsch,englisch,urdu,farsi)

Apotheken-Umschau: Bildwörterbuch (deutsch,englisch,französich, arabisch)

Fragen und Antworten zur Gesundheit  (dieser Link führt Sie auf die Seite des Kreises Bad Segeberg)

Broschüre zur Versorgung für AsylbewerberInnen in Arabisch, Kurdisch, Pashto und Englisch des Bundesministeriums für Gesundheit